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| Zeitgenössische Kunst * Köln Contemporary Art * Cologne |
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Klaus Geldmacher Das kommt mir spanisch vor Sketches of Spain Musik-Licht-Objekte
Neue Werkreihe 2011 Zum Adagio aus dem "Concierto de Aranjuez" von Joaquín Rodrigo (1901-1999); Interpreten: Miles Davis, Buckethead, Chet Baker/Paul Desmond, Larry Coryell, Milt Jackson/John Lewis, Paco da Lucia, Paolo Fresu; mit Motiven aus Werken von: Salvador Dalí, Eduardo Chillida, Pablo Picasso, Joan Miró, Antoni Tapies, Juan Gris, Miguel Berrocal. sowie frühere Musik-Licht-Objekte 26. Januar - 10. März 2012 Bei den Arbeiten finden u.a. folgende Materialien Verwendung: Plexiglas, Leuchtdioden, Lichtschlauch, Leuchtstoffröhren, Glühbirnen, Kabel, Video-Player, Lautsprecher, Elektronische Schaltungen, Holz, Metall, Kunststoff. |
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Klaus Geldmacher
(Jg. 1940) lebt und arbeitet in Mülheim an der Ruhr, wo ihm im
vergangenen Jahr der Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft 2010
- zusammen mit dem Chemiker Prof. Ferdi Schüth - verliehen
wurde. Bereits 1968 nahm er zusammen mit Francesco Mariotti an der
documenta 4 teil. Zwei Jahre zuvor war ihm der 2. Preis beim
Deutschen Kunstpreis der Jugend für Malerei zuerkannt worden.
Erstaunlicherweise war das prämiierte Werk keineswegs ein
Gemälde, sondern Klaus Geldmachers erstes Lichtobjekt. Die
Formgebung ist im Gegensatz zu seinen jüngeren Objekten eher
grafisch streng und in ihrer Anmutung dem Aussehen der
Oberfläche von Spiel- oder Flipperautomaten ähnlich. Den Mittelpunkt der Ausstellung im KunstRaum H&H bilden 7 im Jahre 2011 entstandene und nun zum ersten Mal öffentlich gezeigte Musik-Licht-Objekte, deren musikalischer Anteil Variationen bekannter Jazz-Interpreten zum Adagio aus dem Concierto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo sind. In die Video-Passagen wurden Bildmotive aus den Werken berühmter Kollegen eingearbeitet. So sind unter anderem Titel wie Chet-Paul Picasso (Chet Baker / Paul Desmond) oder Miles Dali entstanden. Das Kernstück eines jeden Werks ist jedoch die Lichtmontage, der die Musik- und Video-Elemente hinzugefügt werden. Nach wie vor kaschiert oder versteckt Klaus Geldmacher die technischen Anteile seiner Werke nicht. Vielmehr sieht man feines Kabelgewirr, Fassungen von Leuchtkörpern, LED-Schläuche und Schaltplatinen sowie digitale Bilderrahmen. Auch gefundene Objekte und Utensilien des täglichen Lebens werden weiterhin verwandt. Küchengerät eignet sich hier ganz hervorragend z.B. das Salatsieb, mit welchem sich wunderbare Lichtspiele produzieren lassen. Hier deutet sich schon an, dass der Künstler keineswegs modische Trash-Art kreiert, sondern dreidimensionale expressive Lichtgemälde von gro�?er Farbigkeit. Das Spiel mit Licht und Farbe gelingt Klaus Geldmacher mit verführerischer Sinnlichkeit. Die Farben dehnen sich aus und verschmelzen miteinander. Der Raum zwischen den einzelnen Elementen der Objekte wird in diesen Prozess mit einbezogen und wird so zu einem integralen Bestandteil des Werks: Farben überlagern und mischen sich in diesen Räumen. Die entstehenden Kompositionen sind nicht statisch, sondern entstehen immer wieder neu in den Schaltungen von Licht- und Leuchtsequenzen, die der Betrachter anhalten kann wie es ihm beliebt während Musik und Video weiterspielen. Die Interaktion mit dem Werk ist ein genussvolles Spiel mit Licht, Farben und Musik, für das man sich Zeit lassen sollte. Petra & Jens Herrmann |
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Information über Klaus Geldmacher
(Leporello von C15, Sammlung Ulla und Heinz Lohmann, Hamburg) |